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Logopaedie

Sprachstörungen: Logopäden trainieren Mundbewegungen

Manches Kind hat Probleme bei der Aussprache der Buchstaben R, S o.ä. Dahinter steht eine Funktionsstörung: Der natürliche Ablauf beim Sprechen, bei dem die Zunge und Muskeln in Lippen und Wange beteiligt sind, ist an irgendeiner Stelle blockiert oder fehlgelenkt. Um Kindern, die an einer Sprechstörung leiden, zu helfen, arbeiten Zahnärzte und Kieferorthopäden mit Logopäden zusammen. Diese trainieren mit den betroffenen Kindern die richtigen Bewegungsmuster. Eine solche Behandlung wird i.d.R. von der Krankenkasse übernommen. 

“Zähne sind nicht nur zum Essen da. Auch zum Sprechen sind sie unentbehrlich”, so Dirk Kropp, Geschäftsführer von proDente, einer zahnmedizinischen Aufklärungsorganisation.

Interessierte können hier mehr über die Zusammenarbeit von Logopäden und Zahnärzten nachlesen.

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Gut gekaut ist halb verdaut

Wer seine Nahrungsmittel gut kaut, nimmt weniger Kalorien zu sich. Das fanden Wissenschaftler aus China heraus: Die übergewichtigen Teilnehmer ihrer Studie kauten jeden Bissen weniger oft als normalgewichtige Vergleichspersonen. Sie aßen dadurch schneller und nahmen pro Mahlzeit mehr Kalorien zu sich.

Wer sorgfältig kaut, lebt also gesünder und schlanker.

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Zahnpasta im Test

30 Zahnpasten im Test

30.01.2019  

Die Stiftung Warentest hat im Dezember 2018 wieder einmal 30 Zahnpasten getestet und bewertet: 10 Universal- und 20 Zahnpasten mit Weißauslobung. Das wenig überraschende Ergebnis: Teuer ist nicht immer gleich besser.
Sieger bei den Universalpasten ist die dm-Dontodent Kräuter für 45 Cent (Gesamturteil: 1,4), gefolgt von der Bevola Zahncreme Kräuter von Kaufland für ebenfalls 45 Cent (Gesamturteil 1,4) und der Sensident Zahncreme complete von Müller für 65 Cent (Gesamturteil 1,4), die beide auf Platz 2 landeten.
Am besten bei den Pasten mit Weißauslobung wurde die SchönheitsZahnweiss von Perlweiss bewertet: Die 3,60 Euro teure Zahnpasta erhielt eine Gesamtnote von 1,4. Es folgt die Odol-med 3 Extra White für 90 Cent und einer Gesamtnote von 1,5 und dahinter die Expert Complete Max White von Colgate für stolze 9,95 Euro und einer Gesamtnote von 1,7.

Den gesamten Artikel können Sie für 1,50 Euro unter https://www.test.de/Zahnpasta-im-Test abrufen oder eine Zusammenfassung auf www.zm-online.de lesen.

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Kindermundgesundheit: immer besser – aber …


Kürzlich wurde die V. Deutsche Mundgesundheitsstudie veröffentlicht. Sie vergleicht die Daten von heute mit denen von vor rund einhundert Jahren: Im Jahr 1904 hätten noch 97 % der Kinder an Karies gelitten. Heute haben die meisten Kinder kariesfreie Zähne. Dass der Durchschnitt der Kariesanzahl bei Kindern dennoch nicht bei Null liege, hängt mit der weniger guten Mundgesundheitssituation bei Kindern aus sozial schwachen familiären Rahmenbedingungen zusammen.

Erschwerend kommt hinzu, dass etwa jedes zweite Kind, das hätte behandelt werden müssen, gar nicht zur Behandlung erschienen ist. Die Konsequenzen daraus sind oftmals bereits in jungen Jahren zerstörte oder gar verloren gegangene Milchzähne mit allen problematischen Folgen für das bleibende Gebiss.

In der Regel helfe es solchen Kindern und ihren Eltern nicht, sie zu Maßnahmen aufzufordern, da sie diesen selten folgten – sinnvoller sei hier z.B. die Anwendung von fluoridiertem Salz in der Küche der Familie, was wenigstens ein wenig zur Verbesserung des Zahnschmelzschutzes beiträgt.

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Wartezimmer: verlockende Zeitschriften

In Neuseeland wurde in rund tausend Arztpraxen über ein Jahr lang beobachtet, wie lange im Wartezimmer bereit liegende Zeitschriften allen Patienten zur Verfügung standen oder entwendet wurden. Die Ergebnisse dieser Studie wurden kürzlich im British Medical Journal veröffentlicht. Dabei zeigte sich ganz deutlich, dass Patienten insbesondere Klatsch-Zeitschriften unerlaubterweise mitgehen lassen. Auch aktuelle Mode- und Lifestyle-Magazine wurden besonders häufig entwendet. Weniger attraktiv waren offenbar politische Journale und als langweilig empfundene Fachzeitschriften aus dem Bereich Geografie, Wirtschaft und Technik. Der Studie zufolge verursacht der Schwund im Wartezimmer den Praxen im Jahr eine – je nach Menge und Art der ausgelegten Publikationen – finanzielle Zusatzbelastung im bis zu vierstelligem Bereich. Eine Umfrage eines deutschen Fachjournals ergab zudem, dass auch Bücher, Kinderspielzeug, Seifenspender und andere für die Patienten bereitgestellte Produkte unerlaubterweise aus dem Wartezimmer entwendet wurden. Resümee der Neuseeländischen Studie: Arztpraxen sollte möglichst langweilige Publikationen zur Verfügung stellen.

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Bakterien: unerwünschte Bewohner der Zahnbürste

Nicht nur die Form der Zahnbürste entscheidet über ihren Beitrag zur Mundgesundheit. Auch die Art der Borsten ist wichtig. Haben die Borsten in ihrem Inneren dünnste Hohlräume, in denen sich Wasser sammelt, fühlen sich darin Bakterien wohl. Amerikanische Wissenschaftler hatten die Köpfe von verschiedenen Zahnbürsten untersucht, mit denen sich Versuchspersonen drei Wochen lang zweimal täglich die Zähne geputzt hatten.

Resultat: In den Borsten der Zahnbürsten mit Hohlraum-Borsten fanden die Forscher nicht nur die 3000-fache Menge an Bakterien, sondern auch Schimmel- und Hefe-Pilze.

Vor allem Naturborsten, aber auch die Borsten mancher elektrischer Zahnbürsten enthalten derartige Hohlräume. Generell sollte eine Zahnbürste mit dem Bürstenkopf nach oben an der Luft gelagert werden, damit sie schneller trocknet und alle zwei Monate durch eine neue ersetzt werden.

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